Pressemitteilung 31.03.2017: Projektionsfläche für ein verändertes Frauenbild

Am 1. April wird in Torgau Deutschlands einzige Gedenkstätte für Luthers Ehefrau Katharina von Bora wiedereröffnet.

Leipzig/Torgau, der 31. März 2017. Nach mehrmonatigem Umbau wird am Samstag,
1. April 2017 die Katharina-Luther-Stube in Torgau wiedereröffnet – ein Projekt, das die Sparkassenstiftung für die Region Torgau-Oschatz der Sparkasse Leipzig mit 10.000 Euro gefördert hat. “Wir freuen uns, dass die deutschlandweit einzige Gedenkstätte für Katharina von Bora im Reformationsjahr damit wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird”, erklärt Michael Czupalla, Vorstandsvorsitzender der Sparkassenstiftung: “An historisch verbürgtem Ort wird damit Martin Luthers Ehefrau gedacht, die so viel mehr war als das zeittypische ‘Heimchen am Herd’ und deshalb eine eigene Würdigung verdient”, so Czupalla weiter. Mehr dazu …

31.03.2017


Pressemitteilung 28.02.2017: Luthers Vermittler, Luthers Musiker, Luthers Frau

Zwei von der Sparkassenstiftung geförderte neu konzipierte Ausstellungen würdigen in Torgau drei herausragende Persönlichkeiten der Reformationszeit

Torgau / Leipzig, der 28. Februar 2017. Zwei Ausstellungsprojekte, gefördert von der Sparkassenstiftung für die Region Torgau-Oschatz, begleiten die Feierlichkeiten des Reformationsjahres 2017 in Torgau. “Als Residenz der sächsischen Kurfürsten sowie als Schauplatz des ersten, 1544 von Martin Luther geweihten Kirchenneubaus ist Torgau das politische Zentrum der Reformation in Sachsen”, erklärt Michael Czupalla, Vorstandsvorsitzender der Sparkassenstiftung: “Die Stadt ist voll von authentischen Orten der Reformationszeit – mit dem Spalatin-Haus und der Katharina-Luther-Stube präsentieren sich 2017 pünktlich zum Jubiläum zwei davon mit neuen Ausstellungskonzepten, die unsere Förderung von insgesamt 50.000 Euro begründen”, so Czupalla weiter. Mehr dazu …

28.02.2017


Pressemitteilung 13.12.2016: Auf den Spuren eines Märchendichters

Symbolische Spendenübergabe an Evangelischen Schulverein in Schweta am Mittwoch, 14. Dezember, 12.30 Uhr

Leipzig/Mügeln, der 13. Dezember 2016. Mit 5.000 Euro fördert die Sparkassenstiftung für die Region Torgau-Oschatz den Evangelischen Schulverein Apfelbaum e. V. Der Verein ist Träger einer Grundschule und eines Hortes in Mügeln/Schweta und wird das Geld für die Umsetzung des Projekts “Hans Christian Andersen im Oschatzer Land” verwenden, das gemeinsam mit der Werkschule Naundorf durchgeführt wird. Eine symbolische Spendenübergabe erfolgt am Mittwoch, 14. Dezember in der Schule in Schweta. “Das Projekt ist nicht nur ein wertvoller Baustein im Ganztagsangebot der Grundschule, sondern dient ebenso dazu, die Schule mit unterschiedlichsten Partnern in der Region noch stärker zu vernetzen”, erklärt Michael Czupalla, Vorstandsvorsitzender der Sparkassenstiftung. Mehr dazu …

13.12.2016


Pressemitteilung 23.11.2016: Geschichte und Geschichten der Region

Sparkassenstiftung fördert in den kommenden Monaten wieder mehrere Projekte

Leipzig, der 23. November 2016. Förderungen von insgesamt 18.000 Euro sicherte der Beirat der Sparkassenstiftung für die Region Torgau-Oschatz mehreren Projektträgern in der Region zu. Unterstützt werden in den kommenden Monaten der Rosengarten e. V. Wermsdorf bei der Erweiterung der Ausstellungsfläche im Kunst-, Museums- und Integrationsprojekt “Karl Hans Janke”, die Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau bei der Vorbereitung einer Wanderausstellung zum Spezialheimwesen in der DDR sowie das Evangelisch-Lutherische Pfarramt Borna-Canitz bei der Restauration eines Denkmals für die Opfer des 1. Weltkrieges in der Gemeinde Liebschützberg. Mehr dazu …

23.11.2016


Pressemitteilung 13.10.2016: Die Feuerwehr Oschatz erzählt ihre Geschichte

Sparkassenstiftung förderte Veröffentlichung zur Geschichte des Feuerlöschwesens in Oschatz mit 1.500 Euro

Leipzig/Oschatz, der 13. Oktober 2016. Die spannende Geschichte der Feuerwehr der Stadt Oschatz kann nun dank einer Förderung der Sparkassenstiftung für die Region Torgau-Oschatz in Höhe von 1.500 Euro in einem Buch nachgelesen werden. Es wurde jüngst in der Feuerwache der Stadt vorgestellt. “Wir honorieren mit unserer Förderung die mühevolle Recherchearbeit der beiden Autoren, unzählige Dokumente zusammenzutragen und chronologisch zu sortieren”, so Michael Czupalla, Vorstandsvorsitzender der Sparkassenstiftung. “Die Veröffentlichung dient auch dem Schutz dieses historischen Archivgutes.” Mehr dazu …

13.10.2016


Kontakt

Sparkassenstiftung für die Region Torgau-Oschatz
Menckestraße 27
D-04155 Leipzig

Tel.: +49 341 – 5629 661
Fax: +49 341 – 5629 663
info(at)stiftung-torgau-oschatz.de

Diese Seite ausdrucken


Stiftung

Die Sparkassenstiftung für die Region Torgau-Oschatz wurde im Jahre 1998 gegründet. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kultur und das historische Erbe im ehemaligen Landkreis Torgau-Oschatz zu fördern und zu bewahren.

Stiftungszweck

Zweck der Stiftung ist die Förderung der Kultur und der Denkmalpflege im Gebiet des ehemaligen Landkreises Torgau-Oschatz aus den Erträgen des Stiftungsvermögens. Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

  • die Förderung der Musik, der Literatur, der darstellenden und bildenden Kunst und ihrer Einrichtungen,
  • den Erwerb und die Verwaltung von Kunstwerken, Kunstgegenständen einschließlich der Durchführung von Ausstellungen sowie von kulturellen Veranstaltungen wie Konzerten und Kunstausstellungen,
  • die zweckgebundene Vergabe von Mitteln an steuerbegünstigte Körperschaften oder Körperschaften des öffentlichen Rechts zum Erwerb von Kunstwerken und Kunstgegenständen
  • die Stiftung von Kunstpreisen,
  • die Förderung der Denkmalpflege gemäß dem Gesetz zum Schutz und Pflege von Denkmälern im ehemaligen Landkreis Torgau-Oschatz durch die Bereitstellung zweckgebundener Mittel zur Erhaltung und Wiederherstellung von Denkmälern.

Finanzierung
Finanziert werden die Stiftungs-Projekte aus den Erträgen des Stiftungsvermögens sowie durch Zuwendungen und Spenden Dritter.

Zur Antragstellung

Diese Seite ausdrucken


Presse

Pressemitteilung 31.03.2017: Projektionsfläche für ein verändertes Frauenbild

Am 1. April wird in Torgau Deutschlands einzige Gedenkstätte für Luthers Ehefrau Katharina von Bora wiedereröffnet.

Leipzig/Torgau, der 31. März 2017. Nach mehrmonatigem Umbau wird am Samstag,
1. April 2017 die Katharina-Luther-Stube in Torgau wiedereröffnet – ein Projekt, das die Sparkassenstiftung für die Region Torgau-Oschatz der Sparkasse Leipzig mit 10.000 Euro gefördert hat. “Wir freuen uns, dass die deutschlandweit einzige Gedenkstätte für Katharina von Bora im Reformationsjahr damit wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird”, erklärt Michael Czupalla, Vorstandsvorsitzender der Sparkassenstiftung: “An historisch verbürgtem Ort wird damit Martin Luthers Ehefrau gedacht, die so viel mehr war als das zeittypische ‘Heimchen am Herd’ und deshalb eine eigene Würdigung verdient”, so Czupalla weiter.

Die Katharina-Luther-Stube findet sich in Torgau in der heutigen Katharinenstraße 11. Nach Luthers Tod 1546 hatte seine Ehefrau Katharina von Bora die zuvor bereits von ihr verwalteten Ländereien und Gebäude in Wittenberg geerbt, musste die Stadt jedoch mehrfach wegen Krieg oder dem Ausbruch der Pest verlassen. Auch 1552 war dies der Fall – Katharina wollte in Torgau Unterschlupf finden. Vor der Stadt hatte ihre Kutsche einen Unfall – die Verletzungen waren so stark, dass Katharina drei Wochen später, am 20. Dezember 1552, an den Folgen verstarb. In ihrem Sterbehaus, dessen Grundstrukturen weitestgehend erhalten geblieben sind, ist heute die Katharina-Luther-Stube untergebracht.

Die Gedenkstätte wurde 1996 eröffnet und 2014 mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet. Zum Reformationsjahr wurde die Ausstellung überarbeitet: “Den Besucher erwartet jetzt ein zeitgemäßes Ausstellungsdesign, das auch eine Medienstation sowie interaktive Elemente umfasst”, erläutert Torgaus Oberbürgermeisterin Romina Barth. In fünf Abschnitten stellt sie das Leben und Wirken Katharina von Boras angesichts der Umbrüche im 16. Jahrhundert dar. Ein zweiter Raum thematisiert die Rezeptionsgeschichte zu Katharina von Bora, die im Laufe der Jahrhunderte zunehmend zur Projektionsfläche für die veränderte Rolle der Frau und ein sich wandelndes Gesellschaftsmodell wurde. Darüber hinaus werden in einer Medienstation des Museums auch die bisherigen Preisträgerinnen des Katharina-von-Bora-Preises vorgestellt. Der Preis wird im Rahmen der Lutherdekade von der Stadt Torgau für herausragendes weibliches Engagement vergeben.

Der Wiedereröffnung am 1. April folgt am 21. Mai 2017 in Torgau die Eröffnung des sogenannten Spalatin-Hauses in unmittelbarer Nachbarschaft der Katharina-Luther-Stube. Hier wird künftig des Hofpredigers und Fürstenerziehers Georg Spalatin gedacht sowie das Zusammenwirken von Glaube und geistlicher Musik am Beispiel des “Ur-Kantors” und Luther-Vertrauten Johann Walter museal vorgestellt. Die Rekonstruktion des ehemaligen Priesterhauses sowie die dort entstandene Ausstellung werden von der Sparkassenstiftung für die Region Torgau-Oschatz mit 40.000 Euro gefördert.

Save the Date:
Die Festveranstaltung zur Eröffnung des Spalatin-Hauses sowie zur Wiedereröffnung der Katharina-Luther-Stube findet zum Internationalen Museumstag am 21. Mai 2017 in der Torgauer Schlosskirche statt.

Hinweis für Journalisten:
Weitere Auskünfte zu den Ausstellungsprojekten erteilen:

Pia Schilberg, Beauftragte der Stadt Torgau für die Koordination Reformationsdekade und Kulturtourismus
Tel.: 03421/748 312, E-Mail: p.schilberg@torgau.de

Cornelia König / Kathrin Niese
Stadtmuseum Torgau / Torgauer Museumspfad
Tel.: 03421/7033 717, E-Mail: info@museum-torgau.de

Diese Seite ausdrucken