Pressemitteilung 12.04.2017: Förderung für den Erhalt des historischen Erbes

Sparkassenstiftung unterstützt im ersten Halbjahr 2017 wieder Projekte in der Region Torgau-Oschatz

Leipzig, der 12. April 2017. Die Sparkassenstiftung für die Region Torgau-Oschatz unterstützt in den kommenden Monaten mit insgesamt rund 18.500 Euro wieder mehrere Projekte in ihrem Fördergebiet. Dazu gehören die Realisierung des Theaterprojektes “Lissi und die Zeit” des Lebenshilfe e. V. Oschatz, eine Ausstellung des Vereins zur Bewahrung und Förderung des ländlichen Raumes Ostelbien e. V. zur Geschichte des Ziegelbrennens im Ringbrandofen Großtreben, die Sanierung des Sockelbereiches an der Kreuzkirche Beilrode sowie die originalgetreue Reproduktion einer Schützenfahne von 1687, die die Privilegierte Scheibenschützengesellschaft zu Oschatz 1537/1990 e. V. plant. Darüber hinaus wird auch die Förderung der Döllnitzbahn mit 10.000 Euro weitergeführt. “Mit der Pflege von Bauwerken in der Region Torgau-Oschatz und der Erhaltung geschichtlicher Relikte liegt unser Fokus bei den vergebenen Förderungen auf dem Erhalt des historischen Erbes des Landkreises”, betont Michael Czupalla, Vorstandvorsitzender der Sparkassenstiftung: “Aber auch die Schaffung von Kulturspielräumen als kreativer Raum für die Menschen in der Region ist uns ein wichtiges Anliegen.”

Der älteste Ringbrandofen der Welt
Der Verein zur Bewahrung und Förderung des ländlichen Raumes Ostelbien e. V. will eine Ausstellung im sanierten Ringbrandofen Großtreben einrichten. Das über 150 Jahre alte Denkmal soll so für die Öffentlichkeit begehbar gemacht werden und über die Geschichte des Ziegelbrennens sowie über die komplexen Sanierungsarbeiten von 2010 bis 2013 informieren. “Nach der Sanierung des ältesten Ringofens der Welt ist die Schaffung von Besuchsmöglichkeiten nun der nächste logische Schritt”, so Stephan Seeger, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Stiftung, über die Entscheidung zur Förderung. “Die Dokumentation der Historie des Gebäudes und des Ziegelbrennens wird den Großbrandofen so zu einem ebenso interessanten wie lehrreichen Ausflugsziel aufwerten.” Die Einrichtung der Ausstellung fördert die Sparkassenstiftung mit 3.000 Euro.

Reproduktion einer Schützenfahne
Die Privilegierte Schützengesellschaft zu Oschatz 1537/1990 e. V. will eine Reproduktion einer der ältesten sächsischen Schützenfahnen anfertigen lassen. Die 1687 durch den sächsischen Kurfürsten Johann Georg III. gestiftete seidene Fahne wurde erst im vergangenen Jahr wiederentdeckt. Den 480. Jahrestag der Gesellschaft und die sich zum 330. Mal jährende Fahnenübergabe sieht der Verein als Anlass für eine Neuanfertigung der Schützenfahne als “Vorzeigeobjekt”, um so das Original zu schützen, das sich im Oschatzer Wagenmuseum befindet. Die Stiftung fördert dieses Projekt mit 2.144 Euro.

Erneute Förderung für „Lissi“-Theaterprojekt
Der Verein Lebenshilfe e. V. Oschatz realisiert gemeinsam mit dem freien Theater „Theatre de Luna“ ab Juli dieses Jahres erneut ein Theaterprojekt für Menschen mit und ohne Handicap. „Lissi und die Zeit“ ist eine Weiterführung des schon mehrfach von der Stiftung geförderten Projektes. Neben den 2.500 Euro der Sparkassenstiftung wird dieses Projekt über Eintrittsgelder der öffentlichen Aufführung im O-Park in Oschatz finanziert.

Sockelsanierung an der Kreuzkirche Beilrode
Die evangelischen Kirchgemeinde Beilrode beantragte Fördermittel für die Sanierung des Granitsockelbereiches der Kreuzkirche in Beilrode. Durch Regenwasser wurde dieser über die letzten Jahre stark beschädigt, so dass auch in das Innere der Kirche Wasser eindringen und Schäden verursachen konnte. Mit 818,72 Euro unterstützt die Stiftung die bauliche Sanierung des Sockels.

Neue Strecke für die Döllnitzbahn
Auch die Wiederinbetriebnahme der Schmalspurstrecke Nebitzschen – Kemmlitz durch den DBV-Förderverein “Wilder Robert” e. V. wird erneut gefördert, in diesem Jahr erhält der Verein 10.000 Euro. Insgesamt stellt die Stiftung dem Förderverein zwischen 2015 und 2017 50.000 Euro für die Verwirklichung dieses Projekts zur Verfügung. Im Juni dieses Jahres soll die Einweihung der Strecke erfolgen.

12.04.2017

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Kontakt

Sparkassenstiftung für die Region Torgau-Oschatz
Menckestraße 27
D-04155 Leipzig

Tel.: +49 341 – 5629 661
Fax: +49 341 – 5629 663
info(at)stiftung-torgau-oschatz.de

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Stiftung

Die Sparkassenstiftung für die Region Torgau-Oschatz wurde im Jahre 1998 gegründet. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kultur und das historische Erbe im ehemaligen Landkreis Torgau-Oschatz zu fördern und zu bewahren.

Stiftungszweck

Zweck der Stiftung ist die Förderung der Kultur und der Denkmalpflege im Gebiet des ehemaligen Landkreises Torgau-Oschatz aus den Erträgen des Stiftungsvermögens. Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

  • die Förderung der Musik, der Literatur, der darstellenden und bildenden Kunst und ihrer Einrichtungen,
  • den Erwerb und die Verwaltung von Kunstwerken, Kunstgegenständen einschließlich der Durchführung von Ausstellungen sowie von kulturellen Veranstaltungen wie Konzerten und Kunstausstellungen,
  • die zweckgebundene Vergabe von Mitteln an steuerbegünstigte Körperschaften oder Körperschaften des öffentlichen Rechts zum Erwerb von Kunstwerken und Kunstgegenständen
  • die Stiftung von Kunstpreisen,
  • die Förderung der Denkmalpflege gemäß dem Gesetz zum Schutz und Pflege von Denkmälern im ehemaligen Landkreis Torgau-Oschatz durch die Bereitstellung zweckgebundener Mittel zur Erhaltung und Wiederherstellung von Denkmälern.

Finanzierung
Finanziert werden die Stiftungs-Projekte aus den Erträgen des Stiftungsvermögens sowie durch Zuwendungen und Spenden Dritter.

Zur Antragstellung

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Presse

Presseeinladung 01.06.2017: Nach mehr als zehn Jahren rollen wieder Züge

Einladung zur Wiedereröffnung der Strecke Nebitzschen-Kemmlitz der Döllnitzbahn

Leipzig/Mügeln, der 1. Juni 2017. Mit Hilfe von 50.000 Euro der Sparkassenstiftung für die Region Torgau-Oschatz und mit großem ehrenamtlichen Engagement der Mitglieder des DBV-Fördervereins “Wilder Robert” e. V. konnte in den vergangenen 18 Monaten die etwa 2,7 Kilometer lange Teilstrecke Nebitzschen – Kemmlitz Ort der Döllnitzbahn instandgesetzt werden. Nach über zehn Jahren seit der Streckenstilllegung werden dort künftig wieder regelmäßig Schmalspurbahnen der über 130 Jahre alten Döllnitzbahn im touristischen Verkehr unterwegs sein.

Die feierliche Wiedereröffnung der Strecke erfolgt am 9. Juni 2017, ab 16.45 Uhr. Journalisten sind herzlich eingeladen.

Die ersten Besucherfahrten auf der neu eröffneten Strecke finden dann am 10. und 11. Juni 2017 statt. Der erste Dampfzug verkehrt am 10. Juni, 10.30 Uhr ab Bahnhof Mügeln über Nebitzschen nach Kemmlitz Ort (Abfahrt Nebitzschen: 10.40 Uhr, Ankunft Kemmlitz Ort: 10.48 Uhr).

Zeitplan für die Streckeneröffnung am 9. Juni:

16.45 Uhr: Treffpunkt am Bahnhof Mügeln

17.00 Uhr: Gemeinsame Fahrt von Mügeln nach Nebitzschen

17.15 Uhr: Feierliche Eröffnung der Strecke nach Kemmlitz Ort mit Durchtrennung des Bandes durch den Vorstand der Sparkassenstiftung, den Amtsleiter für das Straßenverkehrsamt des Landkreises Nordsachsen und den Vereinsvorsitzenden des FV “Wilder Robert”

17.30 Uhr: Weiterfahrt nach Kemmlitz Ort

17.40 Uhr: Ankunft in Kemmlitz Ort, Zeit für Vor-Ort-Interviews und Gespräche

18.00 Uhr: Fahrt über Nebitzschen nach Glossen

18.20 Uhr: kurze Ansprachen des Vorstands der Sparkassenstiftung, des Vertreters des Landkreises Nordsachsen, des Bürgermeisters der Stadt Mügeln sowie des Geschäftsführers der Döllnitzbahn GmbH

18. 45 Uhr: Taufe des Aussichtswagens der Döllnitzbahn auf den Namen „Collmblick“ durch den Pfarrer a.D. Berthold Zehme

19.00 Uhr: Zeit für Vor-Ort-Interviews und Gespräche, Finger-Food-Buffet

20.00 Uhr: Rückfahrt von Glossen nach Mügeln

20.30 Uhr: Ende der Veranstaltung am Bahnhof Mügeln

Hinweis für Journalisten:
Sollten Sie an einer Berichterstattung von der Streckeneröffnung interessiert sein, bitten wir Sie herzlich, Ihr Kommen anzukündigen, um Ihnen Plätze im Zug bereithalten zu können. Bitte wenden Sie sich an das Marketing der Döllnitzbahn, Denise Zwicker, Mail: marketing@doellnitzbahn.de oder Tel.: 034362 / 37916

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